Im Vergleich zum frei stehenden Einfamilienhaus macht eine grundstücksparende Bauform wieder von sich reden: das Reihenhaus. Sein Vorteil: Es ist im Erwerb deutlich günstiger als andere Bauformen. "Das meist familienfreundliche Umfeld, zentrale Lagen und der eigene Garten erfreuen sich besonders bei jungen Familien großer Beliebtheit", bestätigt auch Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse. Mit im Durchschnitt rund 120 Quadratmetern Wohnfläche und einem Quadratmeter-Preis von 1.120 Euro können sich junge Baufamilien früher den Erwerb der eigenen vier Wände leisten.
Dabei bedeutet weniger Fläche nicht automatisch weniger Wohnkomfort. Die sogenannten "Verkehrsflächen" wie Flure, Dielen oder Vorplätze werden – auch dank neuer Techniken und intelligenter Grundrisse – zu bewohnbaren Räumen aufgewertet. Bei herkömmlichen Bauten beanspruchen sie bis zu 25 Prozent der Wohnfläche. Weniger Wände, dafür größere "Allräume" wie Wohnküchen oder auch spätere Erweiterungen mit Wintergärten stehen daher bei Modernisierungen älterer Reihenhäuser, beispielsweise aus den 50er- und 60er-Jahren, ganz oben auf der Agenda.
Experte Grimmert: "Die Unterhaltskosten bei Reihenhäusern liegen bis zu 30 Prozent unter denen für ein frei stehendes Einfamilienhaus." Durch die geringere Außenwandfläche – zwei Innenwände zu den Nachbarhäusern – reduzieren sich die Wärmeverluste und damit die Heizkosten.
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Postbank: Reihenhaus: Klein, aber mein
30.10.2012 | 12:00 Uhr | Deutsche Postbank AG
30.10.2012, Weil Bauland in deutschen Städten teuer ist, gewinnt das kompakte Reihenhaus zunehmend an Attraktivität. Besonders für junge Familien.
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