Die Module wurden in Spanien gefertigt und per Schiff nach Lingen transportiert. Nach ihrer Ankunft im Hafen der Raffinerie wurden sie entladen und zum Baufeld des Projekts gebracht. Mit einer Länge von rund 30 Metern und einem Gewicht von rund 100 Tonnen pro Modul haben die Bauteile beeindruckende Ausmasse. Ein einzelnes Modul wiegt ungefähr so viel wie 20 ausgewachsene Elefanten.
Sichtbarer Fortschritt auf der Baustelle
Mit der Anlieferung der Rohrbrückenmodule beginnt eine besonders sichtbare Phase der Bauarbeiten. In den kommenden Monaten werden weitere Grosskomponenten angeliefert, montiert und mithilfe von Schwerlastkränen installiert.
Schon heute sind die Fortschritte auf dem rund 34.000 Quadratmeter grossen Baufeld deutlich sichtbar: Gebäude nehmen Gestalt an, Infrastruktur wird errichtet und die Anlage wächst Tag für Tag. „Wer heute auf die Baustelle blickt, kann sehen, wie das Projekt Schritt für Schritt Wirklichkeit wird“, sagt Hamza Saritiken, Projektleiter von Lingen Green Hydrogen.
bp arbeitet weiterhin darauf hin, in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres erstmals grünen Wasserstoff in Lingen zu produzieren.
Grüner Wasserstoff für die Raffinerie Mit Lingen Green Hydrogen errichtet bp einen Elektrolyseur mit einer Leistung von 100 Megawatt. Nach der Inbetriebnahme soll die Anlage bis zu 11.000 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr produzieren.
Wasserstoff spielt schon heute eine wichtige Rolle in den Prozessen der Raffinerie. Der dort eingesetzte Wasserstoff wird bislang auf Basis von Erdgas hergestellt und daher als „grauer“ Wasserstoff bezeichnet.
Mit der Einspeisung von grünem Wasserstoff aus dem Projekt können künftig bis zu 25 Prozent des heute eingesetzten grauen Wasserstoffs ersetzt werden. Das Projekt kann auf diesem Weg zur Verringerung der CO2-Emissionen am Standort beitragen.



