„IF-MAP ermöglicht ein hohes Mass an Integration zwischen physischer und Netzwerkzugangskontrolle, die viele Sicherheitsprobleme löst”, sagt John Piccininni, Vice President im Business Development bei Hirsch Identive. „Die Hauptanwendung für die Integration von IF-MAP in Velocity ist das Zusammenführen von physischer und logischer Zugangskontrolle und der entsprechenden Berechtigungen. Beispielsweise können Informationen über den Aufenthaltsort eines Mitarbeiters dynamisch von Hirschs physischem Zugangskontrollsystem via IF-MAP zum IT-Netzwerk gesendet werden. Daraufhin kann der Zugang zu Netzwerkressourcen geregelt werden, je nach Anwesenheit des betreffenden Mitarbeiters in einem bestimmten Gebäudebereich. Dies verringert die Tendenz, dass Mitarbeiter die Sicherheitstüren hinter ihren Kollegen passieren, da gleichzeitig sichergestellt ist, dass jeder, der gerade in das Netzwerk eingeloggt ist, sich auch tatsächlich im Gebäude befindet.”
Mitarbeiter müssen ihre Berechtigungsnachweise an speziellen Lesegeräten in den Zugangsbereichen einlesen, da der Netzwerkzugang sonst abgelehnt oder eingeschränkt werden kann. Sowohl VPN-Netzwerk-Privilegien als auch Zugang zum kabellosen Netzwerk oder industrielle Kontrollen können, basierend auf der Anwesenheit, gewährt oder verweigert werden. Mit dieser Fähigkeit beginnt sich das lange diskutierte Versprechen des Zusammenwirkens verschiedener Sicherheitssysteme zu verwirklichen, das gleichzeitig die physische und die Netzwerk-Sicherheit erhöht, die operative Effizienz erhöht und Complianceanforderungen erfüllt, wobei die organisatorischen Risiken und Kosten kontrollierbar bleiben.
Der IF-MAP-Standard ist für viele Anbieter von Sicherheitslösungen interessant – auch Anbieter von Hot Spots, Firewalls, SIEM- und SCADA-Systemen, die standardbasierte Vorgänge und Daten über veröffentlichte Such- und Abonnier-Schemata gemeinsam verarbeiten können.
Aufgrund ihrer Kompatibilität mit dem IF-MAP-Standard kann Hirsch Identive‘s Velocity- Software nun Vorgänge aus den Bereichen physische Zugangskontrolle und Sicherheit an einen IF-MAP-Server übertragen. Andere Einheiten, die der Standard-Definition folgen, können diese Informationen dann abrufen und dementsprechend handeln. Mit IF-MAP verbundene Netzwerkeinheiten und –systeme können so Daten gemeinsam nutzen, ohne eine teurere und unsicherere massgeschneiderte Implementierung zu benötigen.
Ein weiterer Vorteil der Anwendung ist, dass keine anderen Zugangsnachweise verlangt werden. Die Nutzer können die gleichen Karten, persönlichen Identifikationsnummern und/oder biometrischen Daten verwenden wie zuvor. Ausserdem können sie ihren Benutzernamen und das Passwort für die Zugangskontrolle behalten und so die bestehende Netzwerkinfrastruktur nutzen.
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Identive Group: Velocity-Software von Hirsch Identive jetzt mit IF-MAP-Standard der Trusted Computing Group kompatibel
05.01.2012 | 10:49 Uhr | Identive Group
05.01.2012, Hirsch, ein führender Hersteller von Sicherheitssystemen und ID-Managementlösungen und ein Unternehmen der Identive Group, Inc. (NASDAQ: INVE, Frankfurt: INV), hat heute bekannt gegeben, dass seine Zugangskontroll- und Sicherheitsmanagement-Software Velocity™ für kompatibel erklärt wurde mit dem IF-MAP-Computer-Standard der Trusted Computing Group, einer internationalen Organisation für Industriestandards. IF-MAP ist ein Standard-Computer- Protokoll, das einen dynamischen Datenaustausch unter einer Vielzahl von Netzwerk- und Sicherheitskomponenten unterstützt. Die zertifizierten Hirsch Identive-Systeme erlauben Organisationen jetzt eine effektivere und integrierte Implementierung von Sicherheitssystemen im IT-Netzwerk.
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Über Identive Group
Die Identive Group ist ein führender Anbieter von Produkten, Dienstleistungen und Produkten in den Bereichen Sicherheit, Identifikation und RFID-Technologien. Kunden der Gruppe sind weltweit und in allen Bereichen entlang der ID-Management und Zugangskontroll- Wertschöpfungskette zu finden. Das Unternehmen ist weltweit mit Niederlassungen vertreten.
Das Wachstumsmodell des Unternehmens basiert aus zielgerichteten Akquisitionen sowie organischem, Technologie-basierten Wachstum. Dabei fokussiert sich Identive auf Investitionen und Akquisitionen im schnell wachsenden und hochfragmentierten Markt für Identifikationstechnologien.
Die Tochtergesellschaften werden von der Identive Group strategisch und operativ unterstützt, um den Austausch von Technologien und Ressourcen innerhalb der Gruppe sicherzustellen. Dies führt zu einer effizienten Expansion der individuellen Geschäftsbereiche auf dem weltweiten Markt.
Die Identive Group ist aus dem Zusammenschluss von SCM Microsystems, Inc. mit Sitz in Santa Ana, USA und der Bluehill ID AG aus St. Gallen in der Schweiz hervorgegangen. Ziel des Zusammenschlusses war es, Marktführer im Bereich physische und logische Zugangskontrolle, Identity Management und kontaktlose Technologien zu werden. Die Gruppe besteht aus bekannten Unternehmen und Marken wie SCM Microsystems, Hirsch Electronics, Multicard, TagStar Systems, Arygon, Syscan ID, ACiG Technology und RockWest Technology.
Identive ist zuversichtlich, von dem enormen Wachstumspotenzial und der Konsolidierung des Marktes zu profitieren bzw. die Konsolidierung aktiv mitzugestalten. Mit Hilfe der ?Buy, build and grow?-Strategie will sich Identive schnell als führendes Unternehmen auf dem Sicherheits- und ID- Management-Markt etablieren. Langjährige Erfahrungen und Expertise sowie ein weltweites Netzwerk an Experten sind die Grundlage der Strategie. Ziel ist es, ein starkes und langfristiges Geschäftsmodell zu entwickeln, mit dem Identive vom Wachstum des Sicherheits- und RFID- Marktes profitieren wird.
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