Siemens PLM-Software stärkt Wettbewerbsfähigkeit der Werften bei der Entwicklung marktgerechter Schiffe


07.09.2010, Siemens unterstützt die maritime Industrie in einer wichtigen Umbruchphase mit softwaregestützten Simulationsmethoden, um Entwicklungs-, Design- und Engineeringzeiten um bis zu 50 Prozent zu verkürzen. Solche Product Lifecycle Management-Lösungen (PLM) können teure und zeitraubende Fehler vermeiden helfen. Dadurch lassen sich die Produktivität und Flexibilität der Werften und der Zulieferer signifikant steigern. Alle Konstruktions-, Simulations- und Fertigungsdaten stehen dabei ein Schiffsleben lang digital zur Verfügung. Inzwischen nutzen über die Hälfte der bedeutendsten Schiffbauer Siemens PLM-Softwaretools für ihre Projekte. Dazu gehören beispielweise Hyundai Heavy Industries, Fincantieri, ThyssenKrupp Marine Systems, Fr. Lürssen Werft und die Damen Shipyards Group.

Überkapazitäten und Wettbewerb durch neue Anbieter sowie der geänderte Bedarf an marktgerechten Schiffen stellen Werften vor die Aufgabe, die Entwicklung zu beschleunigen, die Designphase zu verkürzen und gleichzeitig die Kosten im Schiffbau und Schiffsbetrieb zu senken. Dazu müssen neue Technologien sowohl in die Entwicklung als auch die Fertigung von Schiffen eingebracht werden. Viele Schiffswerften entwerfen, produzieren und testen neue Schiffsklassen und -varianten im Verbund mit Ingenieurbüros, Partnern und Lieferanten. Eine der grössten Herausforderungen dabei ist, alle projektspezifischen Komponenten kostengünstig zu entwickeln und auf den Punkt termin- und anforderungsgerecht zu liefern. Die Siemens PLM-Tools unterstützen diesen Prozess – vom Engineering und Design über Fertigungssimulation und -planung bis zur Verbauung im Schiff. Durch Simulation des Zusammenbaus und Virtualisierung der damit verbundenen Prozesse lässt sich der Workflow schon optimieren, bevor mit dem Bau eines Schiffes in der Werft begonnen wird. Dabei können Varianten getestet und analysiert werden. Dies senkt die Fehlerrate und die Entwicklungszeit drastisch.

Zugleich werden auf der Basis einer einheitlichen digitalen Plattform verschiedene Bereiche wie Produktentwicklung, Schiffskonstruktion und Qualitätssicherung mit der Produktionsplanung und -steuerung des Schiffbaus gekoppelt. Diese zentrale PLM- Datenbasis spiegelt nicht nur den aktuellen Stand der Entwicklung eines Schiffes, sondern kann zeitgleich auch jede Veränderung von Design und Technikdokumentieren. Jeder Teilnehmer in der globalen Wertschöpfungskette kann entsprechend seiner Berechtigung und seiner Aufgaben auf diese Daten zugreifen. Ergebnis ist eine wesentlich dynamischere Schiffskonstruktion und Projektabwicklung, erhöhte Liefertreue und Liefergenauigkeit sowie Qualität und Sicherheit. Im Zusammenspiel der unterschiedlichen PLM-Tools entstehen so das „Digitale Schiff“ und die „Digitale Werft“ mit einer durchgängigen Informations- und nachhaltigen Unternehmensstrategie.

Siemens erwartet, dass sich der Einsatz seiner PLM-Technologien weiter ausweiten wird, speziell auch im Schiffbau. Heute setzen bereits rund 63.000 Unternehmen in 62 Ländern mit komplexen Anforderungen wie beispielsweise aus der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie der Automobilindustrie Produkte von Siemens PLM Software ein.

Siemens PLM Software zeigt im Rahmen der weltgrössten Schiffbaumesse SMM in Hamburg vom 7. bis 10. September 2010 in Halle 6, Stand 360, mit welchen Lösungen Schiffbauunternehmen ihre komplexen Projekte schnell und kostengünstig realisieren.


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Rund 400.000 Mitarbeiter (fortgeführte Aktivitäten) entwickeln und fertigen Produkte, projektieren und erstellen Systeme und Anlagen und bieten massgeschneiderte Lösungen an.

Siemens steht seit über 160 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität.


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