Deutsche Telekom mit gutem dritten Quartal 2008
06.11.2008, Die Deutsche Telekom hat sich im dritten Quartal 2008 in einem schwierigen Marktumfeld gut behauptet. Die Zuspitzung der Finanzmarktkrise hat sich auf die Entwicklung des operativen Geschäfts bislang nicht ausgewirkt. "Die Deutsche Telekom ist finanztechnisch stabil aufgestellt, wir verfügen über gute Bilanzrelationen und unsere Finanzierung steht kurz- und mittelfristig auf einer breiten und stabilen Grundlage. Wir haben auch im dritten Quartal operativ sehr gute Fortschritte gemacht und sind auf dem besten Weg, unsere Ziele für 2008 zu erreichen", sagte René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom.
Das bereinigte EBITDA des Konzerns ist mit 5,3 Milliarden Euro im dritten Quartal um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Positiv beeinflussen das EBITDA besonders Effizienzsteigerungen, Prozessoptimierungen und Kostenreduzierungen. Das ausgewiesene EBITDA liegt mit rund 4,9 Milliarden Euro um 0,5 Prozent leicht unter dem Vorjahresniveau. Der Free Cash-Flow der ersten drei Quartale liegt mit 5,8 Milliarden Euro auf dem Niveau des Vorjahres.
Der ausgewiesene Umsatz verringerte sich im dritten Quartal um 1,5 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro. Auf organischer Basis, also unter Annahme konstanter Wechselkurse und ohne Veränderungen des Konsolidierungskreises beträgt der Rückgang im dritten Quartal 0,9 Prozent. Insgesamt, d. h. über die ersten neun Monate 2008, hatten die Wechselkursveränderungen einen umsatzmindernden Einfluss von rund 1,5 Milliarden Euro.
Die Deutsche Telekom ist weiterhin auf dem richtigen Weg, die Konzernstrategie konsequent umzusetzen. Auf dem Heimatmarkt liegt der Marktanteil der DSL-Neukunden im dritten Quartal bei 49 Prozent. Damit hat die Deutsche Telekom acht Quartale in Folge einen Marktanteil von mindestens 40 Prozent erzielt. Auch die EBITDA-Marge der T-Home in Deutschland verbesserte sich in den ersten 9 Monaten von 33,1 Prozent auf 34,4 Prozent im Jahresvergleich. Die Mobilfunksegmente bleiben weiterhin Wachstumsmotor des Konzerns. Allein im dritten Quartal konnten mehr als 1,2 Millionen Vertragskunden hinzugewonnen werden. Die Mobilfunk-Gesellschaften in den USA sowie in Mittel- und Osteuropa erreichten sowohl beim Umsatz als auch beim EBITDA insgesamt zweistellige Wachstumsraten.
Der Konzern vereinfacht außerdem den Vertrieb in den unterschiedlichen Geschäftskundensegmenten. Um den Kundenanforderungen noch besser zu entsprechen, trennt die Deutsche Telekom das Standard- vom Lösungsgeschäft. Entsprechend betreut künftig Sales & Service Deutschland bei T-Home aus einer Hand das Standardgeschäft für 160.000 Geschäftskunden in Deutschland. T-Systems konzentriert sich damit auf das ICT- Lösungsgeschäft mit rund 400 nationalen und internationalen Großkunden. Und ist darüber hinaus der erste Ansprechpartner für öffentliche Auftraggeber und das Gesundheitswesen.
Außerordentlich erfolgreich verläuft weiterhin das Kostensenkungsprogramm "Save for Service" der Deutschen Telekom. Allein im dritten Quartal konnten Einsparungen von rund 0,5 Milliarden Euro erzielt werden. Kumuliert, d. h. seit Implementierung der Maßnahmen vor rund zwei Jahren, liegen die Einsparungen aus "Save for Service" bei brutto rund 3,5 Milliarden Euro.
Ausblick
Die Deutsche Telekom plant für das Geschäftsjahr 2008 weiterhin ein bereinigtes EBITDA von rund 19,3 Milliarden Euro und einen Free Cash-Flow von rund 6,6 Milliarden Euro.
Die Finanzplanung für das kommende Jahr wurde noch nicht vom Aufsichtsrat verabschiedet und ist daher keine formale Prognose. Für 2009 erwartet der Konzern auf Basis der aktuellen Struktur – ohne OTE – ein stabiles bis leicht steigendes EBITDA. Der Free Cash- Flow soll auf dem Niveau des laufenden Jahres gehalten werden. Auf dieser Basis fühlt sich der Vorstand auch weiterhin einer Politik der Zahlung attraktiver Dividenden verpflichtet.
ENDE Pressemeldung / Pressemitteilung Deutsche Telekom mit gutem dritten Quartal 2008
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