Deutsche Telekom: Positive Jahresbilanz


12.09.2008, Telekom-Vorstand Timotheus Höttges hat nach einem Jahr T-City eine positive Bilanz gezogen. Bei einem „Politischen Abend“ in Friedrichshafen sagte Höttges: „Hier erleben wir schon heute in innovativen Projekten die Zukunft – nicht im Labor, sondern in einer richtigen Stadt.“

Vor 140 Gästen - unter ihnen Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble - stellte Höttges den beispielhaften Charakter des Projektes heraus. T-City sei ein Leuchtturm-Projekt und habe Signalwirkung für den Standort Deutschland. „Nicht die Technik steht im Vordergrund, sondern der Nutzen für die Menschen. Wir wollen mit T-City das Leben durch Vernetzung einfacher und besser gestalten“, sagte der Vorstand T-Home, Sales & Service.

Friedrichshafen ist bereits die Breitbandstadt Nummer 1 in Europa: Die Bewohner haben heute mit VDSL das beste Netz. Auch im Mobilfunk sind sie flott unterwegs: HSDPA ermöglicht Geschwindigkeiten von mehr als 7 Megabit pro Sekunde und ist im Zentrum der Stadt flächendeckend verfügbar. Mehr als 20 Projekte wurden bereits umgesetzt. Insgesamt wird die Telekom bis zu 80 Millionen Euro bis 2012 für Projekte investieren. Höttges dazu: „Wir wollen hier zeigen, wie leistungsfähig die Netze der Zukunft sind – und wie vielfältig der Nutzen der darauf aufsetzenden Produkte und Dienste ist.“

Vom Bundesinnenminister gab´s Lob. T-City sei ein hervorragendes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Staat und Wirtschaft“, sagte Wolfgang Schäuble. Nur durch Projekte wie diese werde die Bundesrepublik die riesigen Möglichkeiten nutzen können, welche die IT-und Telekommunikationsindustrie bieten würde. Baden-Württembergs Finanzminister Willi Stächele schwärmte: „Hier in Friedrichshafen wird Sensationelles erprobt.“

Der Telekom-Vorstand nutzte die Anwesenheit von Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, zu einem Appell: „Alle Telekommunikationsanbieter benötigten in Zukunft dringend mehr Planungs- und Investitionssicherheit“, sagte er. Höttges betonte, er sei nicht pauschal gegen die Regulierung. „In Deutschland ist die Regulierungspolitik in den ersten zehn Jahren nach der Liberalisierung gelungen“, sagte er. Heute aber sei dieser Ansatz nicht mehr richtig. Die Regulierungspolitik müsse Investoren in die dringend erforderlichen Glasfasernetze gestatten, eine angemessene Rendite erwirtschaften zu können und ihre Investitionsrisiken mit denen zu teilen, die ihr Netz nutzen wollen, ohne selbst zu investieren.

Deutschland braucht die Datenautobahn

Der Telekom-Vorstand mahnte zur Eile: „Wir befinden uns in der größten Revolution der Telekommunikations-Branche seit der Erfindung des Telefons.“ Noch gehöre die Breitband- Infrastruktur in Deutschland zu den leistungsfähigsten in Europa. Absehbar sei jedoch, „dass das heutige, kupferbasierte Netz aus digitalen Land- und Bundesstraßen schon bald seine Kapazitätsgrenzen erreichen wird. Deutschland braucht eine wirklich schnelle Datenautobahn“, sagte Höttges.

Die Anforderungen der Nutzer steigen weltweit permanent. Die Menge gespeicherter Daten würde beispielsweise pro Jahr um 60 Prozent steigen. Ein Beispiel für die explodierende Entwicklung ist YouTube: „10 Prozent des weltweiten Datenverkehrs laufen über dieses Online-Portal“, so Höttges. Ein Portal, das es vor vier Jahren noch gar nicht gab.

Die benötigten Investitionen in die neue Infrastruktur seien gewaltig. Man müsse dafür 40 bis 50 Milliarden Euro in die Hand nehmen. Höttges wies auf das Investitionstempo in Übersee hin. So liegt nach einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) das Investitions-Volumen in diesem Sektor in den USA pro Kopf um 50 Prozent höher als in Europa. „Wir liegen da schon wieder hinten“, warnte er. Die Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland könne nur gesichert werden, „wenn Politik, Wirtschaft, Regulierung sowie die Gemeinden Hand in Hand für eine moderne Infrastruktur arbeiten.“

ENDE Pressemeldung / Pressemitteilung Deutsche Telekom: Positive Jahresbilanz


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