Ver.di ruft Bankbeschäftigte zu ganztägigem Streik auf
31.07.2008, Nach der gescheiterten dritten Verhandlungsrunde im privaten und öffentlichen Bankgewerbe hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Beschäftigten zu ganztägigen Streiks aufgerufen. Damit soll der Druck auf die Arbeitgeber vor der vierten Tarifrunde am 16. September erhöht werden. Den Auftakt bilden Beschäftigte in Nordrhein- Westfalen am Freitag, dem 1. August 2008. Hier werden vor allem Niederlassungen und Filialen der Deutschen Bank, der Dresdner Bank, der Commerzbank und der SEB betroffen sein. Zahlreiche Filialen werden an diesem Tag geschlossen bleiben. Streikschwerpunkte sind am 1. August vor allem das Rheinland und das Ruhrgebiet.
Außerdem würden Gehaltserhöhungen weiterhin von Zugeständnissen bei der Variabilisierung abhängig gemacht, die zu Gehaltssenkungen führen. „Die Bankarbeitgeber wollen, dass die Beschäftigten die Zeche für ihr Missmanagement bezahlen. Das machen wir nicht mit!“, betonte Foullong. Auch die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber zum Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen sei nicht hinnehmbar. Er forderte die Arbeitgeber auf, in der vierten Verhandlungsrunde ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Bis dahin würden die ganztägigen Streiks in verschiedenen Bundesländern fortgesetzt.
ver.di fordert für die rund 250.000 Beschäftigten des privaten und öffentlichen Bankgewerbes 8 Prozent, mindestens aber 260 Euro, den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen, Beschäftigungssicherung, die tarifliche Absicherung der betrieblichen Altersversorgung sowie Regelungen zum Gesundheitsschutz.
ENDE Pressemeldung / Pressemitteilung Ver.di ruft Bankbeschäftigte zu ganztägigem Streik auf
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