Zum Welttag der Feuchtgebiete am 2. Februar zeigen moderne Zoos, wie Artenschutz in Feuchtlebensräumen funktioniert


Zum Welttag der Feuchtgebiete am 2. Februar zeigen moderne Zoos, wie Artenschutz in Feuchtlebensräumen funktioniert
Bildrechte: Verband der Zoologischen Gärten
Fotograf: Fundación Rewilding Argentina

02.02.2026, Moore, Flussauen, Mangroven oder das Wattemeer: Feuchtgebiete schützen uns vor Überschwemmungen, Verschmutzung und verbessern die Wasserqualität. Hier tummeln sich so viele Tier- und Pflanzenarten wie in kaum einem anderen Lebensraum. Sie beheimaten rund 40% der weltweiten Artenvielfalt und sind somit unabdingbar für den Artenschutz.

Doch mehr als ein Drittel dieser Lebensräume ist in den letzten 50 Jahren weltweit verloren gegangen - schneller als jeder andere Lebensraum. Mit ihnen verschwinden auch viele Tierarten.

"Feuchtgebiete sind wahre Lebensspender - für Tiere, für das Klima und letztlich für uns Menschen", erklärt Volker Homes, Geschäftsführer des Verbands der Zoologischen Gärten (VdZ). "Wenn wir sie verlieren, verlieren wir mehr als nur Landschaften: Es ist der Verlust von wertvollen Lebensräumen. In den wissenschaftlich geführten Zoos des VdZ übernehmen wir Verantwortung mit gezielten Erhaltungszuchtprogrammen, Bildung, Forschung und Schutzprojekten. Ob die bedrohte Europäische Sumpfschildkröte in unserer Region oder die Riesenotter in Südamerika - wo es gelingt, Arten zu schützen und wieder anzusiedeln, wächst auch die Hoffnung, dass Feuchtgebiete erhalten bleiben und neues Leben entstehen kann."

Wie Zoos bedrohte Arten retten

Genau hier setzen moderne Zoos an: Sie züchten bedrohte Tierarten, erforschen ihre Lebensweise und bereiten ihre Rückkehr in die Natur vor. Die Europäische Sumpfschildkröte etwa war in vielen Regionen Deutschlands nahezu ausgestorben. Heute züchten Zoos diese einzige heimische Schildkrötenart erfolgreich nach und setzen die Jungtiere in wiederhergestellten Feuchtgebieten aus - gemeinsam mit Naturschutzbehörden und Umweltverbänden.

Auch die vom Aussterben bedrohte Gelbbauchunke profitiert von dieser Zusammenarbeit. Die kleine Amphibie braucht flache Tümpel und offene Böden - Lebensräume, die immer seltener werden. So ergeht es auch dem Großen Brachvogel, einem Watvogel mit langem, gebogenem Schnabel, denn er ist auf feuchte Wiesen und Moore angewiesen. Sein Bestand ist in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. Beide Arten werden in Zoos nachgezüchtet.

Globale Verantwortung: Riesenotter in Argentinien

Die Arbeit der Zoos beschränkt sich nicht auf heimische Arten. Riesenotter in Südamerika kämpfen mit dem Verlust ihrer Flusslebensräume durch Abholzung und Verschmutzung. VdZ-Zoos informieren nicht nur ihre Besucher über die Bedrohung dieser charismatischen Tiere, sondern engagieren sich auch in Schutzprojekten vor Ort. Erstmals seit dem Verschwinden der Riesenotter in ganz Argentinien leben wieder Tiere in der Wildnis im Iberá-Nationalpark. Insgesamt acht Tiere aus europäischen Zoos und eines aus den USA wurden bislang nach Argentinien gebracht, wo bereits mehrfach Nachwuchs geboren wurde. 2025 konnte eine Otterfamilie ausgewildert werden, die wissenschaftlich begleitet wird, um ihre Anpassung an die Wildnis zu dokumentieren.

EAZA-Kampagne "Wetlands for Life"

Der Welt-Feuchtgebiete-Tag erinnert an die Unterzeichnung der Ramsar-Konvention, die 2026 ihr 55-jähriges Bestehen feiert. Passend dazu startet der Europäische Zooverband EAZA seine zweijährige Kampagne "Wetlands for Life", die von deutschsprachigen Zoos unterstützt wird. Die Flamingos sind die Botschafter der Kampagne. Die eleganten, rosafarbenen Vögel brauchen flache Salzseen und Lagunen zum Brüten und Fressen. Wenn diese Lebensräume verschwinden, geraten die Populationen in Gefahr.

Pressekontakt:

Astrid Falter

Leiterin Kommunikation

Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V.

Telefon: +49 (0)30 206 53 90 14

E-Mail: astrid.falter@vdz-zoos.org

Website: www.vdz-zoos.org

TikTok www.tiktok.com/@wirsindzoo

Instagram www.instagram.com/wirsindzoo

YouTube www.youtube.com/@wirsindzoo



ENDE Pressemeldung / Pressemitteilung Zum Welttag der Feuchtgebiete am 2. Februar zeigen moderne Zoos, wie Artenschutz in Feuchtlebensräumen funktioniert


Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber. Bildrechte: Verband der Zoologischen Gärten / Fotograf: Fundación Rewilding Argentina



Quellen:
Newsaktuell   HELP.ch


Newsletter abonnieren
Auf  diesem Link abonnieren Sie unseren Newsletter und sind stets aktuell informiert.


Eigene News publizieren
Haben Sie eine aktuelle Firmeninformation oder ein Angebot, dass Sie hier publizieren möchten?
Auf  diesem Link erfassen Sie die entsprechenden Informationen.

Aktuellenews.de

Der Onlineverlag HELP Media AG publiziert seit 1996 Konsumenten­in­for­mationen.

Referenzen

  Online-Shop

HELP Media AG in Social Networks
Facebook X (früher Twitter) Instagram LinkedIn YouTube

Ihre Werbe­plattform

HELP.CH your e-guide ® ist ein führendes Ver­zeich­nis für Wirt­schafts- und Handels­register­daten so­wie von Firmen­adressen, 2'500 eige­nen Schweizer Web­adressen (Domains) und 150 eigen­ständigen Infor­mations­por­talen.

www.help.ch

Kontakt

Email:
info@help.ch

Adresse:
HELP Media AG
Geschäftshaus Airgate
Thurgauerstrasse 40
CH-8050 Zürich




Copyright © 1996-2026 HELP Media AG, Geschäftshaus Airgate, Thurgauer­strasse 40, CH-8050 Zürich. Alle Angaben ohne Gewähr. Im­pres­sum / AGB, Nut­zungs­bedin­gungen, Daten­schutz­er­klärung