Ausblick 2026: Vertrauen wird im KI-Zeitalter zum entscheidenden Faktor


Ausblick 2026: Vertrauen wird im KI-Zeitalter zum entscheidenden Faktor


13.01.2026, Für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Industrie wird künftig nicht mehr allein die Leistungsfähigkeit entscheidend sein. Vielmehr rücken der Nachweis korrekter Ergebnisse und deren Glaubwürdigkeit in den Vordergrund. Die zentrale Leitfrage verändert sich von "Stimmt das Ergebnis?" zu "Warum stimmt das Ergebnis?". Damit wird Vertrauen zu einem gleichrangigen Erfolgsfaktor neben Qualität, Sicherheit und Verfügbarkeit.

"Wir erleben einen strukturellen Wandel. KI-Systeme liefern zunehmend stabile und korrekte Ergebnisse. Doch ihre innere Logik bleibt häufig verborgen", sagt Jens Rollenmüller, Regional Vice President bei Aras. Gerade in sicherheitskritischen, regulierten und haftungsrelevanten Umgebungen ist das nicht akzeptabel, egal ob Industrieproduktion, Mobilität, Medizintechnik oder Verteidigung. "KI kann sich nur dort durchsetzen, wo ihre Entscheidungsgrundlagen erklärbar, überprüfbar und verantwortbar sind. 2026 wird das Jahr, in dem diese Erwartung zum neuen Standard wird", so Rollenmüller weiter.

Neue regulatorische Rahmenbedingungen beschleunigen diese Entwicklung. Mit der schrittweisen Einführung des EU AI Act und des Digital Product Passport (DPP) steigen die Anforderungen an Transparenz und Nachweisbarkeit deutlich. Industrie-Experte Rollenmüller: "Unternehmen, die KI-assistierte Ergebnisse nutzen, müssen künftig deren Entstehung offenlegen können: verwendete Daten, eingesetzte Modelle, getroffene Annahmen und klare Verantwortlichkeiten. Intransparente KI verliert damit ihre industrielle Einsatzfähigkeit. Nachvollziehbarkeit wird zur Voraussetzung für den Marktzugang."

PLM wird vom Werkzeug zur Vertrauensinfrastruktur

Die Architektur industrieller Informationssysteme rückt vor diesem Hintergrund stärker in den Fokus. Vertrauen entsteht nicht durch Absichtserklärungen, sondern durch belastbare Strukturen. Dabei übernimmt das Product Lifecycle Management (PLM) eine strategische Rolle: "Der vom PLM zur Verfügung gestellte Digital Thread entwickelt sich zum Rückgrat vertrauenswürdiger KI-Nutzung. Als 'Product Memory' verbindet er Daten, Entscheidungen, Tests und Änderungen über den Produktlebenszyklus hinweg und schafft die Voraussetzung, KI-Ergebnisse zu prüfen, zu reproduzieren und zu auditieren", erklärt Rollenmüller. "PLM rückt somit von einem Werkzeug der Produktentwicklung zu einer zentralen Vertrauensinfrastruktur auf."

PLM-Systeme entwickeln sich damit auch funktional weiter: weg von reiner Dokumentation, hin zu aktiver Orientierung. Der Begriff "Adaptive Intelligence" beschreibt diesen Wandel zu Systemen, die Zusammenhänge nicht nur abbilden, sondern auch kontinuierlich einordnen. "In hochautomatisierten und vernetzten Produktionsumgebungen entstehen Risiken oft schleichend und über Systemgrenzen hinweg", sagt Aras-Experte Rollenmüller. "PLM- Systeme in Kombination mit Adaptive Intelligence erkennen solche Signale frühzeitig, bewerten ihre Relevanz und schaffen Transparenz über mögliche Handlungsoptionen. Entscheidungen bleiben bewusst beim Menschen, werden aber auf einer deutlich belastbareren Informationsbasis getroffen."

Für Jens Rollenmüller steht fest: "Das Jahr 2026 wird zum Prüfstein für industrielle Daten- und Entscheidungsarchitekturen. Wer weiterhin auf intransparente Systeme setzt, riskiert Stillstand. Vertrauen wird in der nächsten Phase der industriellen Digitalisierung zur neuen Währung der Industrie - parallel zu maximaler Geschwindigkeit und absoluter Kundenorientierung."

Über Aras

Aras ist ein führender Anbieter von Product-Lifecycle- Management- und Digital-Thread-Lösungen. Die Technologie von Aras ermöglicht die schnelle Bereitstellung flexibler Lösungen, die auf einem leistungsstarken Digital-Thread-Backbone und einer Low-Code-Entwicklungsplattform basieren. Die Plattform und die Product-Lifecycle-Management- Anwendungen von Aras verbinden Anwender aller Disziplinen und Funktionen mit wichtigen Produktdaten und -prozessen über den gesamten Lebenszyklus und die erweiterte Lieferkette hinweg. Besuchen Sie www.aras.com, um mehr zu erfahren, und folgen Sie uns auf YouTube, X, Facebook und LinkedIn.

Pressekontakt:

Arne Stuhr

Thöring & Stuhr

Kommunikationsberatung

Tel: +49 40 207 6969 83

Mobil: +49 177 3055 194

arne.stuhr@corpnewsmedia.de



ENDE Pressemeldung / Pressemitteilung Ausblick 2026: Vertrauen wird im KI-Zeitalter zum entscheidenden Faktor


Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.



Quellen:
Newsaktuell   HELP.ch


Newsletter abonnieren
Auf  diesem Link abonnieren Sie unseren Newsletter und sind stets aktuell informiert.


Eigene News publizieren
Haben Sie eine aktuelle Firmeninformation oder ein Angebot, dass Sie hier publizieren möchten?
Auf  diesem Link erfassen Sie die entsprechenden Informationen.

Aktuellenews.de

Der Onlineverlag HELP Media AG publiziert seit 1996 Konsumenten­in­for­mationen.

Referenzen

  Online-Shop

HELP Media AG in Social Networks
Facebook X (früher Twitter) Instagram LinkedIn YouTube

Schweizer Firmen-News

Daniel Laubscher wird neuer CEO der SWISCA AG
swisca ag, 13.01.2026

Beförderungen bei der Obwaldner Kantonalbank
Obwaldner Kantonalbank, 13.01.2026

Siehe mehr News

Ihre Werbe­plattform

HELP.CH your e-guide ® ist ein führendes Ver­zeich­nis für Wirt­schafts- und Handels­register­daten so­wie von Firmen­adressen, 2'500 eige­nen Schweizer Web­adressen (Domains) und 150 eigen­ständigen Infor­mations­por­talen.

www.help.ch

Kontakt

Email:
info@help.ch

Adresse:
HELP Media AG
Geschäftshaus Airgate
Thurgauerstrasse 40
CH-8050 Zürich




Copyright © 1996-2026 HELP Media AG, Geschäftshaus Airgate, Thurgauer­strasse 40, CH-8050 Zürich. Alle Angaben ohne Gewähr. Im­pres­sum / AGB, Nut­zungs­bedin­gungen, Daten­schutz­er­klärung